AfD: Die Partei des sozialen Friedens!

Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland über den deutschen Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng:

Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.

Björn Höcke am 23.5.2016 in Jena:

Viele Millionen Beziehungen sind in Gefahr. Unsere Identität ist in Gefahr. Milliarden Euro sind in Gefahr.


Marc Jongen, Mitglied der Bundesprogrammkommission der AfD und stellvertretender Sprecher seiner Partei in Baden-Württemberg am 30.4.2016 über die Abgrenzung der AfD nach rechts:

Natürlich muss es diese Abgrenzung geben, es gibt rote Linien.

Jongen über den thüringischen AfD-Chef Björn Höcke:

Er tritt manchmal etwas martialisch auf und hat eine markante Wortwahl. In dem, was er letztlich sagt, kann ich aber keine Übertretung der roten Linie erkennen.

Frauke Petry auf dem Bundesparteitag der AfD am 30.4.2016:

Ich möchte an dieser Stelle all denjenigen danken, die uns vor den Freiheitsfeinden und Pluralismushassern draußen vor dem Gebäude schützen. Ich meine die Polizisten, die Schutzmänner. Sie schützen uns vor jenen Antifabodentruppen der Konsensparteien, die mit deren Duldung und zuweilen sogar deren Finanzierung gegen uns als Meinungsdissidenten kämpfen.

 


Frauke Petry im Interview am 4.2.2016:

Allein, in die Kirche zu gehen und dort von vielen Pfarrern zu hören, dass die erste Pflicht eines Christmenschen die Toleranz gegenüber einer Religion ist, wie dem Islam, die letztlich ja auch danach strebt, Christentum und Judentum zu dominieren, ist dann recht kontraproduktiv. Also, der Verlust unserer eigenen Werte und Traditionen, das fehlende Selbstbewußtsein und die Angst vor der eigenen deutschen Identität ist ein ganz großes Problem in diesem Komplex. Man wird’s aber nicht allein dadurch lösen, dass man sonntags in den Gottesdienst geht.

Frage Interviewer:

Ab wann ist jemand für Sie Rassist?

Antwort Petry:

Mit der Definition tue ich mich sehr schwer, weil’s biologischen Rassismus gibt, weil’s kulturellen Rassismus gibt. Generell, glaub‘ ich, sollten wir Patriotismus, Nationalismus und Rassismus -so weit es geht- voneinander trennen. Überall da wo sich ein Mensch aufgrund von ethnischen Merkmalen über den anderen erhebt und glaubt er sei ein besserer, ein wertvollerer Mensch (…) da trägt er rassistische Züge in sich.

Dafür, dass sich Petry mit der Definition von Rassismus schwer tut, erklärt sie auffallend häufig, dass ihre Partei nicht rassistisch sei. Patriotismus und Nationalismus -soweit es geht- von Rassismus zu trennen, fällt selbt führenden AfD-PolitikerInnen sichtlich schwer. Biologischer und kultureller Rassismus gepaart mit Islam- und Schwulenfeindlichkeit fallen nicht nur bei Pegida auf fruchtbaren Boden:

Alexander Gauland, Landesvorsitzender der AfD Brandenburg:

1. Grundsatz: Deutschland ist nicht verhandelbar! Unser Staat – unsere Nation ist kein Zufallsprodukt. Es ist das Werk vieler Generationen. Mit Stolz blicken wir auf eine reiche Kultur, bürgerliche und politische Freiheiten und Wohlstand. Wir helfen vielen Ländern dieser Welt. Doch eines werden wir nicht tun: unser Land und unsere Nation aus der Hand geben. Deutschland ist unser Land! 2. Grundsatz: Deutschland ist kein Labor für Gesellschaftsexperimente! Wir verweigern uns verantwortungslosen Experimenten mit und an unserem Volk. Nur Ideologen glauben, dass Gesellschaft ohne Familie funktionieren kann oder dass jeder zu einem Deutschen wird, sobald er die Landesgrenze überschritten hat. Gefährlichen Ideologien, die die multikulturelle Gesellschaft erschaffen und die klassische Familie abschaffen wollen, erteilen wir eine klare Absage! 5. Grundsatz: Die Deutschen müssen mündig werden! Deutschland war die Heimat unserer Vorfahren. Deutschland muss als Heimat unserer Kinder erhalten bleiben. Deutschland ist unsere Heimat – unser Land – und unsere Nation! („Fünf Grundsätze für Deutschland“, Gauland und Höcke, 18. November 2015.)

Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Jörg Meuthen über Refugees:

Es gibt in diesem Kulturkreis, der da überwiegend zuwandert, eine durchaus verbreitete Art und Weise, entschieden respektloser mit Frauen umzugehen, als das in unserem Kulturkreis üblich ist. Da geschehen, nach allem was ich höre, Dinge, die sind gruselig: Mit Zwangsprostitution, mit Gewalt gegen Frauen in jedweder Form. In unserem Land. Und das ist etwas, dass wir nicht tolerieren können. (Interwiew RheinNeckarBlog, 19.10.2015)

Björn Höcke, AfD-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag:

Ich will, dass Magdeburg und dass Deutschland nicht nur eine tausendjährige Vergangenheit haben. Ich will, dass sie noch eine tausendjährige Zukunft haben, und ich weiß, ihr wollt das auch. (Magdeburg, 16.10.2015)

Kämpfen wir, streiten wir, siegen wir – für unser liebes Vaterland! (Schweinfurt 28.4.2016)

Die Altparteien, allen voran die CDU sind verantwortlich für das Entstehen von Parallelgesellschaften in unserem Land in den letzten Jahrzehnten. Und nur sie sind verantwortlich für die multikulturelle Revolution, die die Geschichte unseres Volkes jetzt beenden soll.(…) Deutschland ist nicht verhandelbar. Wir werden unser Land nicht aus der Hand geben. Deutschland, liebe Freunde, ist unsere Heimat, unser Land und unsere Nation. (Erfurt, 13.1.2016)

Der Bevölkerungsüberschuss Afrikas beträgt etwa 30 Millionen Menschen im Jahr. Solange wir bereits sind, diesen Bevölkerungsüberschuss aufzunehmen, wird sich am Reproduktionsverhalten der Afrikaner nichts ändern. Die Länder Afrikas, sie brauchen die deutsche Grenze, die Länder Afrikas, sie brauchen die europäische Grenze, um zu einer ökologisch nachhaltigen Politik zu finden. Und die Länder Europas brauchen sie gegenüber Afrika und den arabischen Raum um so dringender, weil Europa phylogenetisch vollständig nachvollziehbar eine eigene Reproduktionsstrategie verfolgt. In Afrika herrscht nämlich die sogenannte Klein-r-Strategie vor, die auf eine möglichst hohe Wachstumsrate abzielt. Dort dominiert der sogenannte Ausbreitungstyp und in Europa verfolgt man überwiegend die Groß-k-Strategie, die die Kapazität des Lebensraums optimal ausnutzen möchte, hier lebt der Platzhaltertyp. Die Evolution hat Afrika und Europa vereinfacht gesagt zwei unterschiedliche Reproduktionsstrategien beschert. Sehr gut nachvollziehbar für jeden Biologen. Das Auseinanderfallen der afrikanischen und europäischen Geburtenraten wird gegenwärtig natürlich noch verstärkt durch den dekadenten Zeitgeist, der Europa fest im Griff hat. Kurz: im 21. Jahrhhundert trifft der lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstyp auf den selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp. Und diese Erkenntnis, wenn diese Erkenntnis von irgendeinem der Altparteien-Politiker zur Kenntnis genommen worden ist, was ich wage zu bezweifeln, diese Erkenntnis die ruft nach einer grundsätzlichen Neuausrichtung der Asyl- und Einwanderungspolitik Deutschlands und Europas, liebe Freunde. (Schnellroda, 21.11.2015)

Ich gehe nicht davon aus, dass man jedes einzelne NPD-Mitglied als extremistisch einstufen kann. Das würde in der Beurteilung etwas zu weit gehen. (Interview Thüringer Allgemeine, 6.5.2014)

Die Angsträume werden größer in unserem Land, gerade für blonde Frauen werden sie leider immer größer. Und das im eigenen Land, liebe Freunde! Das ist unerträglich! (Erfurt, 2015)

„Rechts“ ist durch die Kulturbolschewisten, die sich das Mäntelchen der 68er umgehangen haben, zu einem Kampfbegriff gemacht worden. Und dabei müssen wir immer im Auge behalten, „rechts“ ist ein ursprünglich sehr positiv besetzter Begriff. „Rechts“, das beeinhaltet den Begriff „Recht“. (…) Und der gläubige Christ weiß, Jesus sitzt wahrscheinlich nicht zufällig zur Rechten Gottes und ein Rechtsanwalt ist meistens ein sehr honoriger Mann, liebe Freunde, und mit rechtschaffenen Menschen umgebe ich mich gerne aber um linkische mache ich einen großen Bogen. (…) In der jetzigen Lage frage ich nicht danach, ob sich jemand als rechts oder links definiert. Sondern, ich frage ihn danach, ob er den Merkel’schen Weg der nationalen Selbstaufgabe gehen will oder den Weg des nationalen, der nationalen Selbstbehauptung. Und die politische Gretchenfrage, liebe Freunde, im Jahr 2016 kann deshalb nur lauten: „Bist du für Deutschland oder bist du gegen Deutschland.“ (Magdeburg, 11.03.2016)

Armin-Paul Hampel,Landesvorsitzender der AfD Niedersachsen:

Es ist doch klar, dass ein Gutteil dieser angeblichen Brandanschläge von den Flüchtlingen selbst kommt, meist aus Unkenntnis der Technik. Mal ehrlich, viele von ihnen dürften es gewohnt sein, in ihren Heimatländern daheim Feuer zu machen. (Der Spiegel 51/2015, S. 25.)

Frauke Petry:

Die deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben des eigenen Volkes, der eigenen Nation sicherzustellen.(…) Dass man nur rechnen braucht um zu wissen, dass wenn wir eine Geburtenrate von 1,4 haben, wir definitiv schrumpfen als deutsches Volk und dass deswegen, um diesen seit 65 Jahren andauernden Trend umzukehren, wir nicht nur zwei Kinder in der Familie haben können, weil das gerade mal den aktuellen Bestand erhalten würde (…) das kann sich jeder selbst ausrechnen. (Wahlkampfveranstaltung, 2015)

Frauke Petry beim Bundesparteitag Ende November 2015 in Hannover:

Wir brauchen die Ängstlichen, um Mehrheiten zu bewegen. Die Ängstlichen sind nicht unsere Gegner, sondern genau genommen unsere Verbündeten.

Beatrix von Storch als AfD-Landesvorsitzende Berlin Ende Januar 2014:

Demokratie heißt Herrschaft eines Volkes, nicht der Völker. Wir haben kein EU-Volk.

Grundsatzprogrammentwurf AfD:

Die Propagierung der Homo – und Transsexualität im Unterricht lehnen wir ebenso entschieden ab wie die ideologische Beeinflussung durch das „Gender Mainstreaming“. Das traditionelle Familienbild darf dadurch nicht zerstört werden. Unsere Kinder dürfen in der Schule nicht zum Spielball der sexuellen Neigungen einer lauten Minderheit werden.


Am 14.3.2016 stellte sich die Parteispitze der AfD den Fragen der Journalisten auf der Bundespressekonferenz und präsentierte sich als „Partei des sozialen Friedens“, die die gesellschaftliche Spaltung in der BRD überwinden möchte. Sowohl ihr Parteiprogramm als auch ihre nationalistisch, völkisch und rassistisch vorgetragene Rhetorik konterkariert dieses Vorhaben in jeder Hinsicht.

Befragt nach der von ihr formulierten „Enthnisierung der Gewalt“ setzt die AfD-Vorsitzende Petry ihre bekannte Methodik und die klassischen Argumente ein, mit der ihre Partei unterstützt von deutschen Medien und bayrischen Rechtspopulisten, seit geraumer Zeit Ängste und Ressentiments schürt.

Kriminelle Ausländer, organisierte Kriminalität werden vermengt mit der Asylthematik. Petry betont No-Go Areas der überforderten Polizei und verweist gar auf die Neunziger Jahre. Die „national befreiten Zonen“ aus dieser Zeit, die Menschenjagd von Magdeburg, die Pogrome von Rostock oder Hoyerswerda, das Fehlverhalten der Polizei verschweigt sie genauso wie beispielsweise die Affinität sächsischer Polizeibeamter zur rechten Ideologie oder das skandalöse Agieren der Staatsmacht in Clausnitz oder Heidenau. Petry hatte nach Clausnitz, die offizielle Stellungnahme der sächsischen Polizei  unterstützt, wonach der rassistische Mob von den Refugees im Kindes- und Teenageralter provoziert wurde.

Die Worte Rechtsextremismus/Rechtsterrorismus nimmt sie nicht in den Mund, sondern hebt lieber die Bedeutung von Linksextremisten hervor. Eine Methode, die sich ebenfalls bereits in den Neunzigern, parallel zum Entstehen der rechtsextremen Netzwerke in den „neuen Ländern“ bewährt hat.

Nahtlos geht Petry über zu Dresscodes an Schulen, „Ohnmacht in Behörden“, „Wertigigkeitszuschreibungen bei Frauen“, Rentnern in Ost und West und Wohlstandsverlust. Hängt natürlich alles mit dem Euro und der „Migrationsproblematik“ zusammen. Petrys Lösungsvorschlag: Akzeptanz der anderen Meinung.

Danke, Frau Petry. Rassismus und Hetze gegen den Islam sind keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Petry im Wortlaut ungekürzt:

Wir erleben ja eine Spaltung der Gesellschaft, so hatte ich eingeführt und können das an diversen Faktoren festmachen. Da haben wir auf der einen Seite, um jetzt bei dem Begriff Ethnisierung zu bleiben, denken Sie an Köln, nicht an die Silvesternacht, sondern denken Sie an der Polizei bekannte marokkanische Kriminalität in organisierter Form, die seit Jahren existent ist, bei der die Polizei kaum die Möglichkeit hat, dagegen zu gehen. Das ist nichts Neues. Wir erleben auch in den Neunziger Jahren schon Stadtteile vor allen Dingen in Nordrhein-Westfalen aber auch anderen alten Bundesländern, in die die Polizei nicht mehr geht. Bei einem Zuwachs an Aufgaben, auch wegen unkontrollierter Grenzen, die dann eben mobile Kontrollen statt stationärer Kontrollen notwendig machen.

Wir haben im Bereich der gesellschaftlichen Gruppen eine Separierung, eine Segregation, wenn wir sehen wie von extremistischen Rändern Gewalt ausgeübt wird. Die Linksextremisten, die Freunde der Antifa, die regelmäßig auch Anschläge auf Infrastruktur in Deutschland unternehmen, ob das in Leipzig der Hauptbahnhof ist oder andere öffentliche Einrichtungen. Ob das die Rote Flora in Hamburg ist, wo die Polizei machtlos dagegen steht. Wir haben auch leider viel zu viele Angriffe auf Asylbewerberheime, die in den letzten Monaten gestiegen sind. Wir haben aufgrund der Migrationsproblematik jetzt inzwischen die Aufforderung an Schülerinnen, ich sagte das, sich anders zu kleiden. Ähm, eine nahezu vorhandene Ohnmacht in öffentlichen Gebäuden mit den kulturellen Differenzen umzugehen, die wir uns durch die Migration in der Form eingehandelt haben. Wir haben eine gesellschaftliche Debatte mit Wertigkeitszuschreibungen bei Frauen, die Zuhause bleiben oder nicht Zuhause bleiben. Also, ein Teile und Herrsche Spiel, Rentner in Ost und West, ähm, also an vielen, vielen Stellen zeigt sich das dieses Problem eben gesellschaftliche Gruppen gegeneinander, gewollt oder ungewollt, gegeneinander auszuspielen, zu sozialen Spaltungen führt, verbunden auch mit einem Verlust an Wohlstand, ähm, der durchaus auch im größeren Zusammenhang mit der Krise in der EU und beim Euro zusammenhängt und da brauchen wir langfristig, weil’s gerade in der aktuellen Situation so prekär ist eine Zusammenführung, dieser Gruppen und das kann nur über die Akzeptanz der jeweilig andern Meinung im demokratischen Spektrum gehen und da haben wir, rein auf der Wortebene, auf der Diskussionsebene, ‘ne ganze Menge zu leisten.

Marokkaner, Nordafrikaner, die mit Drogen handeln, die kriminelle Delikte begehen, die Frauen sexuell belästigen, von denen wissen wir mittlerweile. Wir wissen auch, dass es Sonderkommissionen gibt, die Nafris, die nordafrikanischen Intensivtäter sammeln, in Düsseldorf 2000 Mann stark. Kann man so einfach sagen, es gibt dieses Problem mit einer bestimmten ,äh, S..Bevölkerungsgruppe nicht? Ist das klug zu sagen wir haben das gleiche auch beim Oktoberfest und so? Also ist es nicht tatsächlich ein Problem das es patriarchale Strukturen gibt aus denen diese Jungs kommen? Dass es ein eigentümliches Frauenbild gibt bei diesen jungen Männern?

Diese Frage stellte nicht Petry sondern eine beliebte deutsche Talkmasterin.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: