De Maizière:Schaut dem Moslem auf den Teller!

Thomas de Maizière „mahnt deutsche Bürger heute zu Wachsamkeit.“

„Wir haben Radikalisierungsprozesse in Deutschland, bei denen sich Personen äußerlich und innerlich bis hin zu ihren Essgewohnheiten verändern. Da ist Wachsamkeit der Bürger, der Familien, der Nachbarn, der Sportfreunde oder Mitgläubigen in Moscheegemeinden wichtig und richtig.

Damit trifft er mal wieder genau den richtigen Ton, den wir schon vom damaligen Berliner Innensenator Körting gewohnt sind, der 2010 öffentlich zur Bespitzelung aufrief:

„Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“

Natürlich fordert de Maiziere auch die Vorratsspeicherung, die bekanntermaßen in Frankreich aktuell selbst bei verurteilten und staatlich bekannten Islamisten wirkungslos blieb.

Wie sagte Tagesthemen-Kommentar Rainald Becker (SWR) am 18.11.2010 zum Thema Terroralarm so schön:

„Was Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bürger angeht, sollten wir uns an den USA orientieren. Telefonüberwachung, Onlinedurchsuchung, Datenspeicherung und ab und zu ein Fingerabdruck, das ist kein Teufelszeug. Wer das nicht will, kann sich ja zuhause hinter dem Ofen verkriechen.“

Teufel sind die anderen,ist bekannt.

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Dass Innenminister und NSU-Vertuscher de Maizière in seinem Kompetenzbereich offenbar schlecht informiert ist, stellte er bereits 2010 unter Beweis als er folgende bemerkenswerte Aussage machte:

Am 11. September 2001 waren wir schimmerlos. Herr Atta lebte in Hamburg und niemand wusste etwas von ihm.“

Das war eine Lüge, Herr Minister.

„Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ verfügte das Amt offenbar über einen Informanten in der El-Kuds-Moschee, der die Behörde mit Erkenntnissen über die radikalen Extremisten um den späteren Todespiloten Mohammed Atta versorgte.Das Landesamt für Verfassungsschutz habe bislang die Existenz eines solchen Informanten bestritten, schreibt die Zeitung weiter. Die Moschee war vor den Anschlägen vom 11. September 2001 einer der wichtigsten Treffpunkte der Terrorzelle. Nach Recherchen der Zeitung waren außer Atta auch der Organisator der Attentate vom 11. September 2001, Ramzi Binalshibh, sowie der vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht angeklagte Mounir El Motassadeq ins Visier der Verfassungsschützer geraten.“

„GERMAN intelligence officers failed to follow up on a request to place under surveillance the Hamburg home of the September 11 suicide attackers and planners, according to well placed sources.(…) The revelation adds to a growing volume of evidence suggesting that the German intelligence services were much closer to the potential terrorists in Hamburg before September 11 than they have wanted to admit.(…) According to a source who was there, MPs were told that the Hamburg state intelligence service had been asked by the Federal intelligence services more than a year earlier to observe 54 Marienstrasse.“

Why could the state internal intelligence agency identify the mosque (as well as the men on the picture) so quickly? Reinhard Wagner, president of the Hamburg state internal intelligence service until August 2002, affirmed after the attacks of September 11 that his service knew nothing about the perpetrators. And he added: „It is difficult to recruit an informant in the scene.“ „Documents in possession of the Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung [Sunday edition of the Frankfurter Allgemeine Zeitung, a leading German daily newspaper] speak a different language. The LfV had a collaborator, who was able to supply detailed information on the Al-Quds mosque and its radical regulars. The documents furthermore contradict the often repeated thesis that the terrorists were so-called sleepers who only had to be „activated“ upon a signal. Instead, the three suicide pilots and their helpers came together under the noses of various intelligence services and planned probably the most spectacular terror attack in history—while they were being watched. The explanations by the LfV regarding the confiscated group photo suggest that the perpetrators were in the focus of the intelligence services already years before the attacks. The LfV spy not only recognized the mosque on the photo; he could also confirm that the photo was taken in spring 1999: „The period, during which the photo has been taken, can be limited, because the carpet was renewed about two years ago. The old carpet was replaced by a green-white carpet.“

„A second military officer has publicly backed claims by a military intelligence officer that a Pentagon unit named „Able Danger“ identified lead Sept. 11 hijacker Mohamed Atta in early 2000 as a security risk. Navy Capt. Scott Phillpott told FOX News in a statement Monday evening that the lead hijacker in the Sept. 11, 2001, terror attacks was identified as someone with ties to known terrorists. Phillpott, a 22-year active duty serviceman, would not provide more detail, except to say that he is going through the proper channels at the Department of Defense. „I will not discuss this outside of my chain of command. I have briefed the Department of the Army, the Special Operations Command and the office of (Undersecretary of Defense for Intelligence) Dr. Cambone as well as the 9/11 Commission. My story has remained consistent. Atta was identified by Able Danger in January/February 2000,“ he wrote.“

” Der US-Geheimdienst CIA hatte nach Recherchen von stern und ARD seit März 1999 einen der drei Hamburger Todespiloten im Visier – und ließ ihn gewähren. Es handelte sich dabei um Marwan al-Shehhi, der die Boeing steuerte, die am 11. September 2001 in den Südturm des World Trade Centers flog, schreibt das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am Donnerstag, den 14. August, erscheinenden Ausgabe. Die CIA wusste damit zweieinhalb Jahre vor den Anschlägen in New York und Washington detailliert Bescheid über al-Shehhi, der aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammte. Der US-Geheimdienst kannte seinen Namen, seine Nationalität, seine Handy-Nummer und war darüber informiert, dass er in Deutschland studierte und dort engen Kontakt unterhielt zu dem in Hamburg lebenden Deutsch-Syrer Haydar Zammar. Zammar war der CIA seit 1993 als ein Drahtzieher der al-Qaida in Deutschland bekannt. Er wurde deshalb von der CIA und von deutschen Geheimdiensten überwacht. Damit war die CIA frühzeitig informiert, dass al-Shehhi als mutmaßliches al-Qaida-Mitglied galt. Weil aber die CIA diese Information nicht an das FBI, das State Department, die Einwanderungsbehörde weitergab, konnte al-Shehhi am 30. Mai 2000 in die USA einreisen und in Florida eine Pilotenausbildung absolvieren, berichten stern und ARD. Die CIA bekam nach Recherchen von stern und ARD ihre Informationen über al-Shehhi vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Das BfV hatte damals den Deutsch-Syrer Zammar überwacht und dabei auch sein Telefon abgehört. Als sich im Januar 1999 ein “Marwan” bei Zammar meldete, dehnten die Verfassungsschützer ihre Ermittlungen aus. Bereits zwei Monate später gaben sie ihre Informationen an die CIA weiter. Obwohl der Verfassungsschutz beim islamistischen Terrorismus mit der CIA kooperierte, wurde er vor zwei Wochen im 800seitigen Abschlussbericht der US-Behörden gerüffelt: Wegen “rechtsstaatlicher Hürden” dürfe er islamische Fundamentalisten nur eingeschränkt beobachten. Die Bundesregierung habe “islamistische Gruppen nicht als Bedrohung empfunden und war unwillig, relevante Ressourcen auf das Ziel anzusetzen.” Tatsächlich, so stern und ARD, waren die deutschen Verfassungsschützer über das Umfeld der Hamburger Terrorzelle gut informiert und unterrichteten die CIA. “Es gab jedoch keinen Rückfluss”, bestätigten deutsche Sicherheitskreise dem stern und ARD.”

Ein Kommentar

  1. Noam Chomsky sagt in unnachahmlichem Sarkasmus über die westliche Befindlichkeit: „Terror ist immer das, was die anderen tun“! Und nun hat man Gesichter (als „Teufel“ apostrophiert), die das Narrativ des (natürlich so nötigen und „rein defensiven“) Kriegs „gegen den Terror“, also des Kriegs gegen die südliche Hemisphäre, befeuern. Ob nicht auch hier eine raffinierte „Inszenierung“ unterliegt, ist eine weitere Frage. Merkwürdig, dass ein hochrangiger Ermittler in Frankreich schon „Selbstmord“ begangen hat.
    Andreas Schlüter
    Soziologe
    Berlin
    http://wipokuli.wordpress.com

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