Nach Papst Wahl:Bayrischer Rundfunk modifiziert Artikel über Franziskus I.

Auf der Internetseite des Bayrischen Rundfunks wurde kürzlich ein filmisches Portrait über Jorge Mario Bergoglio veröffentlicht. Der Beitrag stammt von Elizabeth Moest [Stand 6.3.2013]. Bis kurz nach 20 Uhr als in Rom die Entscheidung zu Gunsten von Bergoglio fiel war der Film unter anderem mit folgender Bildunterschrift versehen:

„Es gibt Berichte wonach er während der Militärdiktatur nach 1976 als Jesuiten-Provinzial Ordensleute nicht ausreichend vor der Junta geschützt hat.“

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Wenige Minuten später ist dieser Text plötzlich verschwunden und nun ist dort nur noch zu lesen:

„Der jesuitische Erzbischof von Buenos Aires Jorge Bergoglio galt schon 2005 als aussichtsreicher Bewerber. Als „Kardinal der Armen“ nutzt er öffentliche Verkehrsmittel und verzichtet auf Prunk.“

Da wurde offensichtlich schnell gehandelt oder war gar die Hand Gottes im Spiel ?

„Ungeklärt ist die Rolle Bergoglios während der argentinischen Dikatatur zwischen 1976 und 1983. Nach Informationen von ARD-Korrespondent Julio Segador wurde ihm vorgeworfen, einzelne linksgerichtete Mitglieder des Jesuitenordens denunziert zu haben. Auch deshalb galten seine Chancen vor der Papstwahl eher als gering. Der einzige Jesuit im Konklave übernahm 1998 die Erzdiözese von Buenos Aires. 2001 berief ihn Johannes Paul II. zum Kardinal.“ tagesschau.de

Das Urteil des „Kardinal der Armen“ zur Homo-Ehe ist eindeutig:

„The war of words continued on Tuesday as church leaders staged large protests around the country against the proposed law. On Sunday, Cardinal Jorge Bergoglio, the archbishop of Buenos Aires, had declared it a “destructive attack on God’s plan.” New York Times

Der Bundespräsident gratuliert in unser aller Namen:

„Eure Heiligkeit, zu Ihrer Wahl zum Papst und Bischof von Rom gratuliere ich Ihnen, auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, sehr herzlich. Sie treten die Nachfolge Petri in Zeiten großer Herausforderungen an.(…) Sie haben den Namen Franziskus gewählt, eines Heiligen, dessen Zuneigung zu den Menschen und zur Schöpfung die Gläubigen aller Konfessionen bis heute bewegt und anrührt. Franziskus ist insbesondere für seine Hinwendung zu den Armen und Schwachen Vorbild für Viele.(…) Ich wünsche Ihnen für die vor Ihnen liegenden Aufgaben Kraft, Weisheit und Gottes Segen. „  Bundespräsident.de

Merkel voller Hoffnung:

„Millionen von Gläubigen in Deutschland und in der ganzen Welt haben auf diesen Augenblick gewartet. Ihre Hoffnungen richten sich jetzt auf den neuen Papst. Weit über die katholische Christenheit hinaus erwarten viele von ihm Orientierung, nicht nur in Glaubensfragen, sondern auch wenn es um Frieden, Gerechtigkeit, die Bewahrung der Schöpfung geht.“

Es war spannend:

„Das Raunen der Menge wird leiser. Ab und zu ertönt ein Ruf aus voller Kehle, den viele nachahmen. Im Hintergrund ist Blaulicht zu sehen, eine Frau läuft Richtung Petersplatz und verliert ihren Regenschirm. Egal, sie will nicht verpassen, wie der neue Papst aus der zentralen Loggia des Doms sich zum ersten Mal der Menge zeigt. Auch leise Gesänge sind zu vernehmen, überall blickt man in strahlende Gesichter. Ein älterer Herr hat die Augen geschlossen und murmelt ein Gebet. Dann erklingt wieder ein Schrei, der durch Mark und Bein geht. Das Licht im Obergeschoss des Petersdoms wurde eingeschaltet. Das ist das Zeichen, das gleich der Protodiakon Jean-Louis Tauran vor das Mikrofon treten wird und die „große Freude“ verkünden wird, dass nunmehr ein Papst gefunden ist. Der tritt wenig später auf den Balkon, blickt ungläubig nach unten, denkt nach, spricht und betet.“ RP 13.3.13

Papst Franziskus I. an seinem ersten Arbeitstag:

“ Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel. Wer sich nicht zu Christus bekennt, gibt die Welt der Weltlichkeit des Teufels anheim.“

Ein Kommentar

  1. Papst Johannes Paul II – Wojtyla, war wie man weiß Pole und anti-kommunist. Er hat Polen Befreiung von Kommunismus mit Gelder die man weiß nicht woher gekommen sind. Die Vatikan Bank war beteiligt., es gab eine Menge Skandalen.
    Wojtyla hat Süd Amerika mit Polen durcheinandergebracht und die Südamerikanische Priester die nur die Armen helfen wollten nicht verständen, sie zu nah an Kommunismus gesehen und die Kurie half die USA und ihre Schergen. Siehe Operation Condor. Das hat der katholischen Kirche viele Verluste gebracht. Die Gläubiger sind zu Sekten übergelaufen, wie die Evangelikalen, die gefährlich sind weil sie „Politik“ machen (USA) und es mit Religion nicht zu tun hat, leider. Wenn tatsächlich stimmt, Francesco I hat seinerzeit gehorcht. Ich war in Südamerika und habe manche gesehen. Wojtyla und die Kurie haben die Priester auf dem Gewissen.

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