Asylpolitik-Proteste in Berlin:Piratinnen ziehen blank

Warum wir uns NICHT für die BILD ausziehen.

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„Unter dem Motto »Sex sells« haben am Montag am Brandenburger Tor in Berlin mehrere Aktivist_innen gegen die mangelnde Berichterstattung der Medien über das Refugee Camp protestiert. Wie Laura Dornheim, eine der Initiatorinnen der Protestaktion auf dem Blog tits4humanrights.wordpress.com schreibt, wird das Refugee Camp von den Medien bisher weitestgehend ignoriert. Neben der 28-jährigen Piratenpolitikerin zählen unter anderem auch Anke Domscheit-Berg und Julia Schramm zu den Initiatorinnen der Protestaktion.Dornheim hat Journalisten per Twitter gebeten, über die Hungerstreikenden am Brandenburger Tor zu berichten. Nachdem ein Journalist der BILD sich jedoch hauptsächlich dafür interessierte, ob der umstrittene politische Geschäftsführer der Piratenpartei, Johannes Ponader, auch vor Ort sei, bot ihm die Aktivistin an, sich oben ohne hinzustellen, um die Aufmerksamkeit auf die Protestierenden zu lenken. Die Antwort des Journalisten: »Wenn Du das wirklich machst, schnapp ich mir jetzt nen Fotografen und komme sofort. Deal?“ Neues Deutschland 29.10.12

„Human dignity is inviolable. To respect it and to protect it is the duty of every state authority.“(Art.1 (1), Basic Constitutional Law of the Federal Republic of Germany)

Wider den Medienblackout:
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„Es war eine kalte Nacht in Berlin – ihre Decken und Isomatten durften die Flüchtlinge und Aktivisten, die vor dem Brandenburger Tor für eine neue Asylpolitik demonstrieren, trotzdem nicht behalten. Die Polizei verteidigt ihr Vorgehen, in sozialen Netzwerken herrscht Empörung über den Einsatz.“ (SPON 28.10.12)

Schnell noch ein Erinnerungsfoto mit einem Hungernden

„Sie sind alle da: Bild, B.Z., dpa, ARD, Spiegel online, Neues Deutschland. Auch die Zeit, Welt, der Bayerische Rundfunk und der Rundfunk Berlin-Brandenburg wollen kommen. Was ist da los? Verkündet die Kanzlerin die Frauenquote? Legt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seine Nebeneinkünfte offen? Tritt Philipp Rösler als FDP-Chef zurück? Nein. Ein paar Piratinnen haben angekündigt, sich auszuziehen. Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Genau dort, wo seit einer Woche in einem Camp rund 25 Flüchtlinge im Hungerstreik sind – gegen Residenzpflicht und für Abschiebestopp. Die Piratinnen wollen die Flüchtlinge unterstützen, sagen sie, sie wollen sich solidarisch zeigen und für sie kämpfen. Sie nennen ihre Aktion „Tits for human rights“ – Titten für Menschenrechte.“ taz 29.10.12

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