Schreckgespenst Islamismus: Legitimation für Krieg und Bundestrojaner

Image and video hosting by TinyPicBildquelle: Ausstellung des Bundesamt Für Verfassungsschutz  “Die missbrauchte Religion – Islamisten in Deutschland

Erinnert sich noch jemand an die letzten Monate des  Jahres 2010 ? Deutschland schien im Fadenkreuz des islamistischen Terrorismus zu stehen. Die Polizei patroullierte schwerbewaffnet auf Weihnachtsmärkten und Bahnhöfen. Der damalige Innenminister De Maiziere rief zu Wachsamkeit auf:

” Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet.”

Spiegel“-Chefredakteur Georg Mascolo spekulierte bei Anne Will, dass Deutsche Konvertiten aus Neukölln, Wedding oder dem Ruhrgebiet den Reichstag stürmen und zukünftig möglicherweise auch vor Blutbädern in deutschen Kitas nicht zurückschrecken könnten. Nichts von all dem ist eingetreten, die Warnungen vor dem muslimischen Terror werden uns jedoch weiterhin in regelmäßigen Abständen eingetrichtert. Innenminister Friedrich, Verfechter des verfassungsfeindlichen Bundestrojaners, verortete unlängst 1000 islamistische Terroristen in Deutschland um im selben Atemzug verschärfte Antiterror-Gesetze und Vorratsdatenspeicherung zu fordern. Auch das Bundesministerium der Verteidigung kam seinem Informationsauftrag nach und veröffentlichte kürzlich auf seiner Internetseite einen interessanten Film zur Gefährdungslage in Deutschland und der zeitgenössischen Auslegung des Begriffes “Dschihad”.  Darin erklärt  ZDF-Terrorexperte Elmar Theveßen, der die Urheberschaft des Oslo Attentats im Sommer dieses Jahres zunächt muslimischen Extremisten zuordnete, wie dumme, frustrierte Jungs quasi über Nacht zu Mördern werden können. Untermalt von dramatischer Musik und einem schnell geschnittenen Potpourri teilweise schwer identifizierbarer Anschlagssequenzen, verkündet der Sprecher in bewährter Guido Knopp Manier:

” Diese Bilder blieben weltweit in Erinnerung. Doch der 11. September 2001 war kein einmaliger Ausreißer, sondern ein Glied in einer langen Kette. Immer wieder werden in der Folgezeit Touristenzentren, Verkehrsadern und Infrastrukturen weltweit angegriffen. Menschen, die einen friedlichen Urlaub in der Sonne verbringen wollen, werden von einer Sekunde zur anderen aus ihren Träumen gebombt. Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit sind, werden Opfer perfider Anschläge. Tod und Zerstörung in nie gekanntem Ausmaß und eine Frage: Wer war das? Die terroristische Gewalt hat einen roten Faden: Die Weltanschauung des Dschihad. Seit mehr als 10 Jahren ist diese Ideologie auch in Europa angekommen, mit Aktivisten und Taten. Und es gibt Vorboten der Radikalisierung. Fundamentalisten fallen auf in Europa, wenn sie öffentlich in Erscheinung treten, durch ihr Aussehen und noch mehr durch ihre Parolen. Sie sind zwar keine Terroristen, aber das Spektrum der Radikalität ist breit. Für einige wenige von ihnen bleibt es nicht bei Worten. Der Grundstein der Radikalisierung wird häufig im Umfeld von Gotteshäusern und Kulturvereinen gelegt. Oft wird schleichend fundamentalistisches Gedankengut eingeführt und extremistische Strukturen beginnen sich zu etablieren.(…)  Propaganda und Kommunikation laufen heute intensiv über das Internet. Die virtuelle Welt schafft neue Möglichkeiten. Mit der As Sahab, deutsch die Wolke, gibt es eine Medienplattform, auf der geworben, unterrichtet und radikalisiert wird. (…) Elmar Theveßen:” Hier in Deutschland ist die Situation derzeit so, dass zunehmend junge Leute bereit sind, in sehr sehr schneller Geschwindigkeit sich zu radikalisieren, an diesem Kampf teilzunehmen, wir haben Radikalisierungsgeschichten, wo junge Leute innerhalb von vier Monaten von einem unbedarften, vielleicht frustrierten Jugendlichen zu einem entschlossenen und auch zum Tod bereiten Dschihadisten werden.”

Die Truppen, die das Idol der christlichen Glaubensgemeinschaft im letzten Jahrzehnt in mehrere muslimische Länder führte, beförderten lediglich Hochzeitsgäste und Holz sammelnde Jungen ins Jenseits. Kein Vergleich zu den perfiden Gewaltexzessen dieser heimtückischen Vollbartträger: Menschen im Urlaub oder auf dem Weg zur Arbeit aus den Träumen bomben !  Gut, dass die zunehmend schnell schleichend radikalisierten Fundamentalisten im Umfeld ihrer Gotteshäuser identifizert werden können. Dies erleichtert sicherlich die Arbeit des Verfassungsschutzes und anderer Geheimdienste. Womit ich den roten Faden des oben zitierten Videos um einige Facetten erweitern möchte.

Die Weltanschauung des Dschihad wurde beispielsweise geprägt durch afghanische Schulbücher, die Kindern, mittels millionenschwerer US-Finanzierung, militante islamische Inhalte vermittelten. Die verdeckte Unterstützung des islamischen Extremismus seitens amerikanischer, sowie “befreundeter” saudischer und pakistanischer Geheimdienste endete keineswegs nach dem Abzug der Sowjets aus Afghanistan. Die heute zum Abschuss freigegebenen Taliban wurden bis kurz vor 9/11 von den USA hofiert um einen stabilen Rahmen für den Bau einer Gas-Pipeline durch Afghanistan zu schaffen:

” Continued US sponsorship of the al-Qaeda-Taliban nexus in Afghanistan was confirmed as late as 2000. Testifying before the Senate Foreign Relations Sub-committee on South Asia, Dana Rohrabacher – former White House Special Assistant to President Reagan and now Senior Member of the House International Relations Committee – declared: ‘This administration has a covert policy that has empowered the Taliban and enabled this brutal movement to hold on to power.’ The assumption was that ‘the Taliban would bring stability to Afghanistan and permit the building of oil pipelines from Central Asia through Afghanistan to Pakistan’. US companies involved in the project included Unocal and Enron. As early as May 1996, Unocal had officially announced plans to build a pipeline to transport natural gas from Turkmenistan to Pakistan through western Afghanistan. US officials held several meetings with the Taliban from 2000 to the summer of 2001, in an effort to get the Taliban to agree to a joint federal government with their local enemies, the Northern Alliance. In exchange, they promised the Taliban financial aid and international legitimacy.(…) Even now, nearly a decade after 9/11, covert sponsorship of al-Qaeda networks continues. In recent dispatches for the New Yorker, investigative journalist Seymour Hersh cites US Government and intelligence officials’ confirmation that the CIA and the Pentagon have funnelled millions of dollars via Saudi Arabia to al-Qaeda affiliated Sunni-extremist groups, across the Middle East and Central Asia. The policy, which Hersh says began in 2003, has spilled over into regions like Iraq and Lebanon, fuelling Sunni-Shi’a sectarian conflict. ” (Nafeez Mosaddeq Ahmed)

Den mutmaßlich unvorhersehbaren Anschlägen vom 11.9.2001 gingen nach offizieller Leseart eine Reihe geheimdienstlicher Pannen voraus. Bei näherer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass zahlreiche Attentäter im Visier der Geheimdienste standen und etliche Warnungen von Diensten und Staaten an offizielle US-Stellen gerichtet wurden.  Der ehemalige Antiterrorismusbeauftragte Richard Clarke erklärte , dass auf höchster Ebene der CIA Ermittlungen behindert wurden und zwei Hi-Jacker möglicherweise als Agenten rekrutiert werden sollten. Der ehemalige US-Senator Bob Graham und Dokumentarfilmer Michael Moore forderten kürzlich eine neue unabhängige Untersuchung der von den USA vertuschten Verwicklungen Saudi Arabiens in die Anschläge  des 11.September.

Auch nach 9/11 wurde der rote Faden geheimdienstlicher Verwicklungen in geplante und vollzogene Terroranschläge weitestgehend von den Mainstreammedien ausgeblendet:

London:

” In an interview on Fox News, counterterrorism expert John Loftus claims that Haroon Rashid Aswat, named in recent reports as the mastermind of the 7/7 London bombings earlier in the month is actually an agent of the British intelligence agency MI6. Loftus says: “[W]hat’s really embarrassing is that the entire British police are out chasing [Aswat], and one wing of the British government, MI6 or the British Secret Service, has been hiding him.” (History Commons/Fox)

” Tony Blair will on Monday reject Conservative demands for a government inquiry into last week’s London bomb attacks, insisting such a move would distract from the task of catching the perpetrators.” (Financial Times)

Madrid:

” Some of the alleged Islamist perpetrators had reportedly been under surveillance by the Spanish police since January 2003. According to the Spanish newspaper El Mundo, 24 of the 29 alleged perpetrators were informers and/or controlled by the Spanish Police, Civil Guard and C.N.I. (“National Center of Intelligence”) from the time before the attacks.Two alleged perpetrators were Guardia Civil and Spanish police informants.Cell phones used in the bombings were unlocked in a shop owned by a former Spanish policeman who is not one of those accused in connection with the bombings.” (Wikipedia)

Oberschledorn/Sauerland-Zelle:

” Die Hintergründe der “Sauerland-Gruppe”, die 2007 Terroranschläge in Deutschland geplant haben soll, werden immer mysteriöser: Ein mutmaßlicher Kontaktmann des US-Geheimdienstes CIA spielte bei der Attentatsvorbereitung eine größere Rolle als bislang bekannt.” (Stern)

” Vor einem Jahr hatte die Festnahme von drei Terrorverdächtigen im Sauerland Deutschland aufgeschreckt. Sie sollen den größten Sprengstoffanschlag in der Geschichte der Bundesrepublik vorbereitet haben. Den Auftrag soll eine usbekische Terrororganisation namens”Islamische Jihad Union” (IJU) erteilt haben, eine hochgefährliche Truppe mit engen Kontakten zu Al Quaida. Jetzt erzählt ein usbekischer Geheimdienstoffizier in MONITOR Erstaunliches über die IJU. DieIslamische Jihad Union, die erstmals im Jahr 2004 mit Anschlägen in Erscheinung trat, sei damals vom usbekischen Geheimdienst (SNB) ins Leben gerufen worden. Den IJU-Anschlag im Frühjahr 2004 in der usbekischen Hauptstadt Tashkent habe der SNB selbst organisiert.(…) Der usbekische Überläufer Ikrom Yakubov:” Die Islamische Jihad Union ist vom usbekischen Geheimdienst ins Leben gerufen worden.” ” Mit Terroranschlägen wie in Taschkent habe der usbekische Diktator Karimov sein hartes Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung dem Westen gegenüber rechtfertigen und sich als wichtigen Partner in der Anti-Terror-Koalition empfehlen wollen. Mehrfach habe man deshalb Terror-Organisationen selbst gegründet.” (Monitor)

Paketbomben aus Jemen:

Im Oktober 2010 reiste ein jemenitisches Paket via Flughafen Köln/Bonn nach Großbritannien, das nach ersten Untersuchungen britischer Experten der Polizei, des Militärs und Verlautbarungen des FBI als sprengstofffrei deklariert wurde:

” Ross Rice, spokesman for the FBI’s Chicago office, told AFP in an e-mail. ” The two suspicious packages did not contain explosives.” Rice declined to say whether the packages were addressed to Jewish synagogues or another type of religious institution.” (AFP) ” The bomb found aboard a UPS plane at East Midlands was so sophisticated that it was initially cleared by military and police explosives experts.” (Guardian)

Sky News und BBC meldeten zunächst einen verdächtigen Gegenstand, der potentiell schlimm sei aber keine Bombe.(Reuters) Das verdächtige Paket konnte untersucht werden, da saudische Geheimdienstler den Behörden die Frachtnummer (woher auch immer diese Information kam) übermittelt hatten. (New York Times). Über den Ursprung der Informationen, die deutsche Sicherheitsbehörden erhielten wurde widersprüchlich berichtet :

” Saudi-arabische Sicherheitsbehörden informieren den Verbindungsbeamten des Bundeskriminalamts (BKA) in Riad, dass es Hinweise auf einen Anschlagsversuch gebe. Etwa zeitgleich geht die Information auch an britische Sicherheitsdienste. (…) Ein BKA-Verbindungsmann aus Abu Dhabi meldet die Entdeckung eines zweiten verdächtigen Pakets. Zunächst gibt es aber keine Hinweise auf Sprengstoff.” (SPON) ” The mail bombs intercepted last week contained 10.58 ounces (300 grams) and 15.11 ounces (400 grams) of the explosive PETN, a German security official said Monday. The official, who briefed reporters in Berlin on condition of anonymity in line with department guidelines, said that if the bombs had gone off the explosive effect would have been “significant.” The detonation mechanism was very sophisticated, said the official, who declined to elaborate. (…) A second German official said that authorities in Berlin don’t yet know whether the bombs were supposed to be, or could have been, activated in the air or at their destination in the United States. Both officials said that Germany received its information on the bombs from authorities in Dubai and Britain.” (Associated Press)

Erst 21 Stunden nach dem der UPS-Flug 232 auf dem Flughafen East Midlands gelandet war, äußerte sich die britische Innenministerin Theresa May öffentlich zu den Paketen:

” UK Home Secretary Theresa May later said that the device found in Britain “did contain explosive material”.” But it is not yet clear that it was a viable explosive device. The forensic work continues,” she added.” (BBC)

Zuvor ließ US-Präsident Obama verlautbaren, die Pakete aus dem Jemen (ein zweites landete in Dubai ) schienen, ersten Untersuchungen zufolge, Sprengstoff zu enthalten, seien an jüdische Gotteshäuser in Chicago adressiert und stellten eine glaubwürdige Bedrohung  dar. Die widersprüchlichen Darstellungen zur Gefahreneinschätzung und den Untersuchungen am britischen Flughafen werden auch in diesem Bericht des ARD-Korrespondenten Sebastian Hesse deutlich. Warum der Sprengstoff PETN zunächst nicht lokalisiert werden konnte erklärte BBC folgendermaßen:

” The bombs were found after a tip-off from Saudi authorities and were pulled off US-bound planes in England and Dubai. They were made of a difficult-to-detect explosive called PETN, and concealed within printer cartridges inside larger packages. German officials have said the bombs contained 300-400g of PETN, more than enough to cause a large explosion.”

Der  Guardian berichtete:

“A senior counter terrorism official told the Guardian the device was “one of the most sophisticated we’ve seen. The naked eye won’t pick it up, experienced bomb officers did not see it, x-ray screening is highly unlikely to catch it.”

Huffington Post berichtete nach dem verhinderten Anschlag des “Detroit BombersUmar Farouk Abdulmutallab von einer anderen Einschätzung:

” The explosive device used by the would-be Detroit bomber contained a widely available – and easily detected – chemical explosive that has a long history of terrorist use, according to government officials and explosive experts. The chemical – PETN – is small, powerful and appealing to terrorists.”

Auch über die Herkunft der beiden Bombenpakete gab es widersprüchliche Meldungen. SPON schreib am 30.10.2010:

” Denn die zwei potentiell explosiven Paketsendungen, die am Freitag weltweiten Terroralarm auslösten, fanden sich nicht an Bord regulärer Passagierjets. Vielmehr wurden sie mit Maschinen der US-Frachtunternehmen UPS und FedEx vom Jemen in die USA geschickt.”

Die Rheinische Post berichtete am selben Tag :

” Unterdessen wurde bekannt, dass die in England entdeckte Paketbombe am Flughafen Köln/Bonn umgeladen wurde. Der in einem Container befindliche Sprengstoff sei mit einem Flieger aus Jemen in Köln gelandet und dort vom US-Paketdienst United Parcel Service (UPS) aufgenommen worden. Das teilte ein Sprecher der Londoner Polizei am Samstag mit. Das europäische Luftfrachtzentrum von UPS befindet sich am Flughafen Köln/Bonn.”

Einen Tag später konnte der Presse (Channel 4) Folgendes entnommen werden:

” Qatar Airways confirmed today that the package intercepted in Dubai was carried on two passenger planes – an Airbus A320 from the Yemen capital Sana’a to Doha, and then another passenger plane from Doha to Dubai.”

Das machte durchaus Sinn, da die jemenitische Regierung behauptete an besagtem Tag hätten weder UPS Frachtflüge noch direkte oder indirekte Flüge den jemenitischen Flughafen in Richtung USA oder Großbritannien verlassen:

” The government of Yemen has expressed astonishment at the cargo plane bomb plots, claiming there were no UPS cargo planes that had taken off from Yemen on Friday or any indirect or direct flights to British or American airports.”(Telegraph)

Die Yemen Post berichtete am 29.10.2020:

” Mohammed al-Shaibah, Air Cargo Director for Yemenia Airways said to Yemen Post, “No UPS cargo plane left Yemeni lands over the land 48 hours. These accusations are false and baseless.” He added, ” No UPS or DHL cargo packages heading to Chicago through Yemen took place in the last 48 hours as well.” “All packages are checked very carefully in Yemen, and there is no evidence to prove that this package came through Yemen.”CNN reported the suspicious package, which contained a “manipulated” toner cartridge, tested negative for explosive material, the source said, but it led to heightened inspection of arriving cargo flights in Newark, New Jersey, and Philadelphia, Pennsylvania, and a UPS truck in New York.”

Wie kam nun das verdächtige Paket zum Flughafen Köln/Bonn ? Dazu finden sich kaum präzise Information. Lediglich der Telegraph berichtete am 3.11.2010:

” A device found at East Midlands airport on Friday had left Yemen on a passenger aircraft, the Daily Telegraph has learnt, before it was switched to a UPS cargo plane. The second device, found at Dubai, had travelled on two Qatar Airways passenger flights before it was intercepted.”

Ein Passagierflugzeug, Fluglinie unbekannt. Dem widerspricht die Reuters Meldung vom 30.10.2011:

” A bomb found on a U.S.-bound cargo plane in Britain was trans-shipped at Cologne Bonn airport in Germany on its outward journey from Yemen, British police said on Saturday. A Metropolitan Police spokesman said the United Parcel Service aircraft carrying the device in a container that landed at East Midlands Airport in central England picked up the package in Cologne, northwest Germany.”It (the container) was unloaded there from another flight originating from Yemen,” the spokesman said. UPS’ European air hub is at Cologne Bonn airport, according to the company’s website.”

Mein Bild
Bildquelle:UPS

Der kryptischen Nachrichtenlage zu Gefährdungspotential und Herkunft der verdächtigen Pakete wurde eine präzise Analyse der Motive der mutmaßlichen Täter nachgereicht:

“Ihre fehlgeschlagenen Anschläge mit zwei Paketbomben verkaufen die Terroristen nämlich nun als großen Erfolg und Beispiel einer neuen Strategie. Die Operation, die gerade mal 4200 Dollar (knapp 3000 Euro) gekostet habe, zwinge den Westen zu Milliardenausgaben für neue Sicherheitsmaßnahmen, so der al-Qaida-Ableger in seinem englischsprachigen MagazinInspire” . Wie daraus die auf Überwachung islamistischer Gruppen spezialisierte US-Organisation Intelcenter am Sonntag berichtete, seien die beiden im Oktober in Dubai und Großbritannien abgefangenen Bomben Teil der “Operation Blutsturz” gewesen, die wiederum zu der neuen “Strategie der 1000 Schnitte” gehöre. “Um Amerika in die Knie zu zwingen, müssen wir nicht groß zuschlagen”, so der Qaida-Ableger. “In einem Umfeld der Sicherheitsphobie, die Amerika erfasst (…), soll der Feind ausgeblutet werden”, zitierte Intelcenter. Entsprechend werde jetzt eine Strategie der wirtschaftlichen Schäden verfolgt, anstatt dem Westen wie bisher menschliche Verluste zuzufügen. Damit würden die Feinde “zu erhöhten Sicherheitsmaßnahmen gegen unsere Sprengsätze” gezwungen, die wiederum “eine schwere Belastung für eine bereits stagnierende Wirtschaft” wären.” (SPON)

IntelCenter-Leiter Ben Venzke muss es wissen. Seine Firma profitert wie diverse andere Akteure des Security Industrial Complex bestens von der “Sicherheitsphobie”, die seit 9/11 in den USA grassiert. Gleichzeitig gehört sein Unternehmen und das der Konkurrenz von SITE, beide sind Vertragspartner des Pentagon und der CIA , zu den bevorzugten Quellen für Terrorwarnungen und Propagandavideos, auf die sich auch deutsche Qualitätsjournalisten gerne berufen. Die Methoden der sogenannten Terror Tracker und die Authentizität ihrer Ergebnisse sind umstritten und waren jüngst Gegenstand einerVerhandlung vor dem Oberlandesgericht München:

” Der Münchner Islamistenprozess könnte eine sensationelle Wende nehmen: Einer der Anwälte beantragte die Einstellung des Verfahrens gegen seinen Mandanten. Begründung: Die Internet-Plattform, auf der die Angeklagten für islamistischen Terrorismus geworben hatten, sei zum Teil vom FBI gesteuert worden. Auch eine mögliche Verwicklung des israelischen Geheimdienstes Mossad wurde ins Spiel gebracht.(…) Er zitierte dabei aus neuen Dokumenten des US-Justizministeriums, die sich mit dem Internetz-Netzwerk befassen. Darin sei ein Benutzer mit dem Tarnnamen Said Ibn Abdullah al-Hanafi besonders aktiv gewesen. Er habe den deutschen Glaubensbrüdern Tipps zur Verschleierung ihrer Aktivtitäten gegeben und sie mit neuester Software versorgt. Nach Einschätzung des Anwalts handelt es sich – das gehe aus seiner Auswertung der US-Dokumente hervor – in Wahrheit um einen gewissen Joshua Devon. Dieser betreibe in den USA gemeinsam mit einer Frau namens Rita Katz die Site Intelligence Group: ein Institut, das in den USA zahlreiche Behörden vom FBI bis zur CIA mit Spezialwissen über islamistischen Terror versorgt habe. Rita Katz, so der Anwalt, sei eine Ex-Soldatin der israelischen Armee und vermutlich Mitarbeiterin des Mossad. Sie organisiere zahlreiche extrem zionistische Internet-Auftritte.” (Bayrischer Rundfunk)

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Ein Kommentar

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